KiTTY – alternativer PuTTY-Client mit Zusatzfunktionen


aus www.tecchannel.de

Mit KiTTY gibt es eine Alternative zum bekannten Telnet/SSH-Client PuTTY. Die Software bringt nahezu alle Funktionen von PuTTY mit, ist aber um clevere Zusatzfeatures erweitert, welche die tägliche Arbeit auf der Kommandozeile erleichtern und teilweise automatisieren.

Funktionalität: KiTTY ist eine abgewandelte Form des Telnet/SSH-Clients PuTTY, genauer gesagt basiert das Tool auf der Version 0.60 von PuTTY. Die Software ist aber nicht nur eine einfache Kopie, sondern erweitert PuTTY um einige clevere Funktionen.

Schnellstart: Der Launcher sitzt auf Wunsch im Windows-Tray und bietet einen schnellen Zugriff auf gespeicherte Sessions.Wer beispielsweise viele verschiedene Server per Kommandozeile verwaltet, wird sich über die Session-Filter-Funktion freuen. Damit lassen sich die einzelnen Logins in verschiedenen Ordnern speichern, was die Übersicht deutlich erhöht. Ebenfalls praktisch ist der Launcher. Dieser packt ein Icon in der Taskleiste, mit dem sich gespeicherte KiTTY-Sessions per Rechtsklick anzeigen und starten lassen können.

Installation: KiTTY ist eine kleine Exe-Datei, die direkt von der Homepage der Entwickler kostenlos heruntergeladen werden kann. Alternativ lässt sich die Software auch als portable Version einrichten und sich so etwa auf einem USB-Stick mitnehmen. Dazu muss man zunächst eine Datei namens kitty.ini erstellen, welche die Zeilen

savemode=dir

 
enthält. Anschließend erstellt der Kommandozeilenbefehl kitty.exe -convert-dir alle notwendigen Unterordner und richtet KiTTY so ein, dass sämtliche Informationen transportfähig gespeichert werden. Die neu erstellten Ordner müssen nur noch auf das entsprechende Medium kopiert werden.Bedienung: Wer mit PuTTY umgehen kann, findet sich auch in KiTTY schnell zurecht. Das Interface ist nahezu identisch, die Änderungen stecken eher in kleinen Funktionen unter der Oberfläche. Auf der Homepage erklären die Macher alle Zusatzfunktionen in KiTTY, etwa, welche Registry-Keys geändert werden müssen, damit eine gespeicherte Session direkt aus dem Startmenü heraus aufgerufen werden kann.

Fazit: KiTTY bringt keine bahnbrechenden Neuerungen in den SSH/Telnet-Client mit, wer allerdings dieses Tool täglich nutzt, freut sich über die kleinen Annehmlichkeiten. Vor allem Funktionen wie die portable Version, der Session Launcher oder die automatisierbaren Kommandos machen KiTTY durchaus zu einer passenden Alternative zu PuTTY.